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Die Seenotretter

SK Anneliese Kramer im Einsatz

Die "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger", kurz DGzRS genannt - und ansonsten "Die Seenotretter" - hat die staatliche Aufgabe übernommen, zur Seenotrettung an den über 3000km deutschen Küsten wahrzunehmen.
Streng genommen ist sie aber ein Verein (ohne e.V.) und finanziert sich allein aus Spenden. Das hat Vor- und Nachteile:

Nachteil: Man muss sich um Spenden kümmern, also nicht nur Gutes tun, sondern auch davon reden. Sonst fehlt irgendwann das Geld für diese wichtige Aufgabe.
Vorteile: Anders als andere Rettungswerke oder staatliche Organisationen sind die Seenotretter nicht als "Behörde" oder "Amt" organisiert -mit vielen Häuptlingen zu wenigen Indianern. Mit langen Dienstwegen und politischen Abhängigkeiten. So kann die DGzRS auch nicht kaputtgespart werden wie etwa Bundeswehr oder Wasserschutzpolizei, zusammengespart an Mensch und Material. Das aber funktioniert aber nur deshalb so gut, weil es viele Ehrenamtliche gibt! Die Seenotretter unterscheiden da noch einmal zwischen "Freiwilligen" (Besatzungen auf den 40 Rettungsbooten, die wie die Freiw. Feuerwehr alamiert werden und wie die freiwilligen Feuerwehrleute ehrenamtlich tätig sind) und "Ehrenamtlichen" (die arbeiten an Land, wie ich zum Beispiel). Und die "Festangestellten" gibt es auch -für die 20 großen Rettungskreuzer, wo man ausgebildete Kapitäne und Ingenieure braucht. Die haben zwei Wochen Dienst an Bord und dann zwei Wochen frei. Für jeden Kreuzer gibt es also immer zwei Fest-Besatzungen.

Ich bin schon lange als "Ehrenamtlicher" dabei und habe auch schon mehrfach auf die Hilfe der Kollegen an Bord zurückgreifen können: unterstützend dann und wann bei meinen Jugendfahrten, und auch einmal rettend in jungen Jahren, als unser kleines Schiff von der Brandung auf die legendäre "Buhne H" vor Wangerooge geknallt wurde.
In der Bremer Zentrale mache ich Gruppenführungen und kümmere mich mit Kollegen um den Museumskreuzer "HJ Kratschke". Ich unterstütze ferner mit Kursen und Vorträgen, auf Messen und durch allerlei kleine Sonderjobs.

Und ich freue mich über jeden, der nicht nur einmal spendet, sondern das automatisch und regelmäßig tut. Wie das geht, das siehst Du hier!